Depressionen und Niedergeschlagenheit

Wenn die Freude am Leben verloren geht

 

Phasen, in denen man sich niedergeschlagen, erschöpft oder innerlich leer fühlt, kennt fast jeder Mensch. Manchmal verschwinden solche Gefühle wieder. Manchmal halten sie jedoch über längere Zeit an und beginnen, den Alltag zu bestimmen.

 

Vielleicht haben Sie das Gefühl, kaum noch Energie zu haben. Dinge, die Ihnen früher Freude gemacht haben, interessieren Sie nicht mehr. Sie ziehen sich zurück, können sich schwer motivieren oder fühlen sich ständig erschöpft. Auch Schlafprobleme, Grübeln, Selbstzweifel oder das Gefühl, den eigenen Alltag nicht mehr richtig bewältigen zu können, können sehr belastend sein.

 

Sie müssen nicht erst völlig am Ende sein, bevor Sie sich Unterstützung holen.

 

Wenn Niedergeschlagenheit zum dauerhaften Zustand wird

 

Eine anhaltende Niedergeschlagenheit kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Belastende Lebenssituationen, Konflikte, Überforderung, Ängste, einschneidende Erfahrungen oder länger andauernder Stress können dabei eine Rolle spielen.

 

Auch wenn Sie selbst noch nicht genau wissen, was hinter Ihrer Stimmung oder Erschöpfung steckt, kann ein erstes Gespräch sinnvoll sein.

 

Dabei geht es zunächst darum, Ihre persönliche Situation zu verstehen:

  • Was belastet Sie momentan?
  • Seit wann fühlen Sie sich so?
  • Was hat sich in Ihrem Leben verändert?
  • Welche Gedanken und Gefühle beschäftigen Sie?
  • Was raubt Ihnen Energie?
  • Was würden Sie gerne wieder verändern?

 

Eine genaue Diagnose kann nicht anhand einer Website gestellt werden. Wenn Beschwerden länger anhalten oder stark ausgeprägt sind, sollte eine fachliche Abklärung erfolgen.

 

Was kann Psychotherapie bei Depressionen und Niedergeschlagenheit bedeuten?

 

In der therapeutischen Arbeit geht es nicht darum, Ihnen einfach „positive Gedanken“ zu vermitteln. Wir schauen gemeinsam darauf, was Sie belastet, welche Muster sich entwickelt haben und was Ihnen helfen kann, wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen.

 

Je nach Ihrer persönlichen Situation können dabei beispielsweise folgende Themen eine Rolle spielen:

  • Umgang mit belastenden Gedanken und Grübeln
  • Selbstzweifel und ein geringes Selbstwertgefühl
  • Überforderung und anhaltender Stress
  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen
  • Konflikte in Partnerschaft, Familie oder Beruf
  • Verlust- und Veränderungssituationen
  • Ängste und innere Anspannung
  • fehlende Motivation und Rückzug
  • belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit

 

Das therapeutische Vorgehen wird dabei nicht nach einem starren Schema festgelegt, sondern an Ihr Anliegen und Ihre Situation angepasst.

 

Meine Methoden

 

Für die therapeutische Arbeit stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Welche davon sinnvoll ist, hängt davon ab, worum es bei Ihnen geht und was Sie persönlich benötigen.

 

Wichtiger Hinweis

 

Diese Website kann keine Diagnose ersetzen. Anhaltende Niedergeschlagenheit kann unterschiedliche Ursachen haben. Bei starken oder länger andauernden Beschwerden ist eine fachliche diagnostische Abklärung sinnvoll.

 

Bei akuten Suizidgedanken oder unmittelbarer Gefahr wenden Sie sich bitte sofort an den ärztlichen Notdienst, eine psychiatrische Notaufnahme oder den Notruf 112.


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